von Kindern (mit-) gestaltete Seiten

Kurzdarstellung der konzeptionellen Schwerpunkte:

Unsere Grundaussage zur Arbeit mit Kindern ist:
Kinder brauchen für eine positive Entwicklung grundsätzlich Platz zum Spielen, sie
haben ein starkes Bedürfnis nach Bezugspersonen, nach Nähe und Wärme, nach
sozialen Kontakten und nach Bewegung.
Diese Bedürfnisse sind verschieden stark ausgeprägt je nach individueller Reife,
Alter, Lebenssituation, Herkunft oder Geschlecht.
Jedes Kind bringt seine Lebensgeschichte, Wünsche und Sorgen mit auf den
Spielplatz.
"Kindheit" ist kein homogener Prozess. Vor bzw. während der Pubertät ist die
Bedürfnislage und der Grad der Selbständigkeit der Kinder deutlich verschieden.

Die Ausgangslage:
Der Spielplatz hat keinen Tierbetrieb, d.h. der Mädchenanteil ist im Gegensatz zu
Jugendfarmen signifikant geringer. Zudem betreten laut Fachliteratur nur ca. 10%
der Mädchen öffentliche Räume.
Der Spielplatz liegt am Rand von Wohngebieten im Industriegebiet, damit ist die
Erreichbarkeit für jüngere Kinder schwierig.

Unsere Schwerpunktsetzung ist daher folgende:
- Spielräume auf dem Abenteuerspielplatz für alle Kinder schaffen und
erhalten
.
Dabei ist es unsere Aufgabe, Raum zu schaffen für individuelles Spiel,
Gruppenerfahrungen und soziale Kontakte zu ermöglichen,
Bezugspersonen und Ansprechpartner für die Wünsche und Sorgen der
Kinder zu sein.
Im Angebot des Spielplatzes müssen sowohl strukturierte wie auch
unstrukturierte Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten enthalten sein.
- Integration und Abbau von Benachteiligungen.
Im Aspi-Alltag findet ein Zusammenprall der sehr unterschiedlichen
Lebenswelten statt, daher setzen wir klare Strukturen zur Orientierung. Ohne
diese Strukturen würde ein Verdrängungswettbewerb zu Ungunsten der
Jüngeren, Schwächeren oder der Mädchen stattfinden.
Neben der Integration von neuen Kindern ist außerdem ein wichtiges Ziel, die
Mädchen als Gruppe besonders zu fördern.
- Vermittlung von neuen Erfahrungen und besonderen Erlebnissen.
Für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, aus dem Alltag herausgehobene
Erfahrungen und Erlebnisse zu haben. Daher setzen wir bei der Jahresplanung
verschiedene Feste als Höhepunkte und machen Projektarbeit in den Ferien.
Zudem halten wir erlebnispädagogische Maßnahmen (Freizeit und Ausflüge)
für sehr geeignet, um eigene Grenzen und Möglichkeiten in einer Art
kennen zu lernen, die in der heutigen Lebenswelt nicht mehr direkt erfahrbar
sind.
- Vernetzung im Stadtteil und Öffentlichkeitsarbeit.
Kooperationen und Informationsaustausch mit anderen Einrichtungen sind für
die pädagogische Arbeit auf dem Spielplatz wichtig, daher arbeiten wir mit in
der Stadtteilrunde Süd, sind Mitveranstalter der Kinderspielstadt Simsalon,
beteiligen uns an Schulfesten oder Aktionen von anderen Einrichtungen und
führen gemeinsame Projekte durch.

Gesamte Konzeption als PDF-Datei: Konzeption 2010.pdf

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